Vielfalt & Methodenmix in systemischer Beratung, Coaching & Supervision.

Im Folgenden erhalten Sie weitere Informationen über die Methoden, die ich in Supervision, Beratung und Coaching einsetze. Ich arbeite schulenübergreifend, d.h. ich nutze die für Ihr Anliegen optimale Intervention, orientiere mich dabei aber durchgängig an systemischen Grundsätzen und Haltungen (bitte klicken Sie auf die entsprechende Methode für weitere Informationen).

Systemische Aufstellungsarbeit im beruflichen Kontext. Systemisches Coaching, Supervision & Organisationsberatung.
Systemisches Denken

Komplexität von Systemen in Beratung und Coaching.

Bereits Aristoteles hat die Komplexität von Systemen erkannt. Dieses von ihm beschriebene MEHR besteht in der Wechselwirkung zwischen den Teilelementen eines Systems. Der Begriff „System“ wird in diesem Kontext synonym für Bereiche verwendet, in denen Menschen miteinander in Interaktion treten – sei es in ihrer Familie, ihrem Team oder in ihrer Organisation.

Jede Veränderung eines Elementes führt zwangsläufig zur Veränderung aller anderen Elemente im System. Daher ist es sinnvoll Reaktionen nicht isoliert, sondern in komplexen Strukturen mit ihren spezifischen Wechselwirkungen und Rückkopplungen wahrzunehmen und zu verstehen.

Systemaktiv zu arbeiten, bedeutet für mich gezielt auf die Besonderheiten eines Gesamtsystems einzugehen ohne dabei die Individualität der einzelnen Systemmitglieder aus dem Auge zu verlieren. Auch hier gilt der systemische Grundsatz, dass die Wirklichkeit nie losgelöst von Ihrem Betrachter gesehen werden kann.

Systemaktiv bei Stressprävention, Personal- und Teamentwicklung, Konfliktberatung & Co.

Unabhängig von Ihrem Anliegen, egal ob Sie sich eine Karriereberatung oder die Stärkung Ihres Selbstwerts und Selbstbewusstseins wünschen, sei es im Zuge von Personal-, Team- & Organisationsentwicklung oder im Rahmen einer Konfliktberatung & Mobbingberatung, lohnt es sich immer einen Blick auf Ihr Gesamtsystem zu werfen. Oftmals wird die Komplexität von Zusammenhängen in Systemen erst auf den zweiten Blick und mit etwas Abstand zur Situation sichtbar. Ich lade Sie ein neue Wege zu denken, frische Perspektiven einzunehmen und sich auf etwas vollkommen Anderes einzulassen…

Systeme im Alltag.

Der Begriff eines „Systems“ wird zur Veranschaulichung in der Beratungspraxis gerne mit der Metapher eines „Mobiles“ erklärt. Wenn man das Mobile an einer Stelle bewegt, verändert sich gleichzeitig das Gesamtsystem „Mobile“. Auf der einen Seite vielleicht etwas stärker als auf der anderen. Manchmal ist diese Veränderung äußerlich sichtbar, manchmal bleibt sie im Verborgen. Diese „Mobiles“ finden sich in vielen Bereichen der Interaktion von Menschen wieder, beispielsweise in Familien, Teams oder Organisationen. Problematisch wird es, wenn das Mobile auf der einen Seite aneckt, d.h. das System wird an dieser Stelle begrenzt und gibt nicht mehr nach. Hier ist es sinnvoll nicht nur diesen einen Teil, sondern das gesamte Mobile zu betrachten, um das Gesamtsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Systemaktiv zu arbeiten, heißt mit Ihnen gemeinsam in Ihrem System Ansatzpunkte zu finden, um Ihr „Mobile“ wieder in die Balance zu bringen.

Systemische Interventionen

Welche systemischen Methoden und Werkzeuge kommen zum Einsatz?

Im Rahmen des systemischen Coaching, Supervision & Beratung nutze ich neben klassischen Fragetechniken (zirkuläres Fragen, Wunderfrage, Suche nach Ausnahmen, Zielfrage) in meiner Arbeit auch Skalierungen, Genogramme, Systemzeichnungen, Metaphern, Aufstellungen (mit dem Systembrett oder im Raum), Tetralemmaarbeit, paradoxe Interventionen und Musteranalysen um Ist-Zustände, Problemstellungen, Lösungen, Ziele zu erarbeiten, zu visualisieren und zu strukturieren.

Emotional Freedom Techniques (EFT)

Bei EFT handelt es sich um eine Art Akupunktur, bei der jedoch keine Nadeln verwendet werden. Stattdessen stimuliert man vorgegebene Meridianpunkte, indem man diese im Gesicht und auf dem Körper in einer bestimmte Reihenfolge leicht beklopft (Klopf-Akupunktur). Diese Klopfabfolge wird mit förderlichen Sätzen verbunden, welche individuell auf Ihr Anliegen abgestimmt sind.

EFT basiert auf der Grundannahme, dass alle negativen Emotionen eine Störung im Energiesystem des Körpers darstellen, welche durch EFT aufgelöst werden können.

Anwendungsgebiete für EFT.

EFT ist bei fast allen Lebensthemen/Problemstellung und Stressproblematiken anwendbar. EFT im Bereich des Coaching setze ich u.a. dafür ein, negative Glaubenssätze zu ändern, Blockaden zu lösen, das eigene Charisma zu stärken, positive Gedanken zu verankern, die Aufregung vor öffentlichen Auftritten, Reden und Prüfungen zu reduzieren sowie das eigene Selbstwertgefühl zu steigern. Aber auch bei Beziehungsproblemen, innerer Unruhe oder emotionalen Entgleisungen (beispielsweise Wut) bringt EFT einen förderlichen Effekt.

Im therapeutischen Kontext kann EFT besonders bei diesen Beschwerden hilfreich sein:

  • Ängsten / Phobien
  • leichte bis mittelschwere depressive Phasen
  • Schlafstörungen
  • Trauma

Ob diese Methode für Sie geeignet ist oder ggfs. eine Kontraindikation vorliegt, klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

Progressive Muskelrelaxation (PMR) / Muskelentspannung

PMR wurde durch den Physiologen Edmund Jacobson entwickelt. Durch systematische An- und Entspannung verschiedener Muskelgruppen und die damit verbundenen Gefühle kann ein Zustand tiefer Entspannung eingeleitet und erlebt werden. Es werden nacheinander („progressiv“) die wichtigsten Muskelgruppen willentlich angespannt, danach entspannt und gelockert. Dadurch wird ein Zustand von Ruhe und Gelassenheit induziert.

PMR ist ein übendes Verfahren, welches zwar von einem Kursleiter für Progressive Muskelrelaxation vermittelt wird, aber nur dann zu den gewünschten Effekten führt, wenn Sie die Übungen über einen mehr oder weniger langen Zeitraum selbst im relevanten Alltagskontext durchführen. Dadurch hat Ihre Motivation einen entscheidenden Einfluss auf den tatsächlichen Erfolg. PMR kann sowohl individuell aber auch in Gruppen erlernt werden.

Im Rahmen der PMR werden die verschiedenen Muskelgruppen des Körpers (Arme, Stirn, Wangen, Nacken, Kiefer, Hals, Schultern, Brust, Rücken, Bauchmuskulatur, Gesäß und Becken, Beine, Füße) in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander für ein paar Sekunden angespannt und anschließend deutlich länger entspannt und gelockert. Diese Übungen werden in verschiedenen Sitzungen erlernt und vertieft.

Durch das Erlernen dieser Methode können Sie erkennen welche Muskeln angespannt sind, den Unterschied zwischen Entspannung und Anspannung erfühlen und lernt körperliche Aktivität als Zugang zu Entspannung zu nutzen. Dabei stellt die PMR eine einfache, sehr direkte körperbezogene Form der Entspannung dar.

Durch dieses Entspannungsverfahren werden u.a. folgende Ziele verfolgt:

  • allgemeine gesundheitliche Prävention / Stressreduktion
  • Entspannung als gesundes Gegengewicht zu übermäßiger körperlicher und seelischer Spannung mit dem Ziel der Stressbewältigung (Burnout-Prophylaxe, Work-Life-Balance)
  • Verbesserung der körperlichen und seelischen Selbstregulation zur Förderung von Entspannung und Gelassenheit in Verbindung mit einer verbesserten Introspektion und Selbstwahrnehmung (Körpersignale, Körperempfindungen)

Anwendungsgebiete für PMR.

Indikationen für die Anwendung von PMR sind neben Unruhezuständen auch Erschöpfungsgefühle oder Abgeschlagenheit. PMR kann sowohl präventiv als auch in akut belastenden Situationen angewendet werden und eignet sich so zur Stressreduktion/-prävention.

Im therapeutischen Kontext kann PMR darüber hinaus als begleitende/unterstützende Therapie besonders bei diesen Beschwerden hilfreich sein:

  • Ängsten
  • leichte bis mittelschwere depressive Phasen
  • Schlafstörungen
  • Spannungskopfschmerzen
  • chronische Schmerzen
  • verschiedene Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen

Ob diese Methode für Sie geeignet ist oder ggfs. eine Kontraindikation vorliegt, klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

Autogenes Training (AT)

Autogenes Training ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik, welche von dem deutschen Psychiater J. H. Schultz auf Grundlage der Hypnose entwickelt wurde. AT ist eine Form der Selbsthypnose. Durch die eigene Vorstellungskraft kann ein Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung hergestellt werden. Nach dem Erlernen dieser Technik ist es möglich diese in unterschiedlichen Lebenssituationen eigenständig einzusetzen.

AT ist ein übendes Verfahren, welches zwar von einem Kursleiter für Autogenes Training vermittelt wird, aber nur dann zu den gewünschten Effekten führt, wenn Sie als Klient die Übungen über einen mehr oder weniger langen Zeitraum im relevanten Alltagskontext selbst durchführen. Dadurch hat Ihre Motivation einen entscheidenden Einfluss auf den tatsächlichen Erfolg. AT kann sowohl individuell als auch in Gruppen erlernt werden. Es ist für fast alle Altersgruppen anwendbar.

Die Grundstufe des AT besteht aus 6 Grundübungen (Schwere-Übung, Wärme-Übung, Atem-Übung, Solarplexus-Übung, Herzübung, Stirn-Übung), welche nacheinander in verschiedenen Sitzungen erlernt und eingeübt werden.

Durch dieses Entspannungsverfahren werden u.a. folgende Ziele verfolgt

allgemeine gesundheitliche Prävention / Stressreduktion
Entspannung als gesundes Gegengewicht zu übermäßiger körperlicher und seelischer Spannung mit dem Ziel der Stressbewältigung (Burnout-Prophylaxe, Work-Life-Balance)
Verbesserung der körperlichen und seelischen Selbstregulation zur Förderung von Entspannung und Gelassenheit in Verbindung mit einer verbesserten Introspektion und Selbstwahrnehmung (Körpersignale, Körperempfindungen)

Anwendungsgebiete für Autogenes Training.

Diese konzentrative Selbstentspannung durch Autogenes Training hilft den Alltag und die täglichen Belastungssituationen gelassener anzugehen und steigert somit das persönliche Wohlbefinden. Dadurch kann AT sowohl präventiv als auch in akut belastenden Situationen angewendet werden und eignet sich so zur Stressreduktion/-prävention. Auch Unruhezustände, Abgeschlagenheit oder muskulären Verspannungen sind Indikationen für AT.

Im therapeutischen Kontext kann Autogenes Training darüber hinaus als begleitende/unterstützende Therapie besonders bei diesen Beschwerden hilfreich sein:

  • Ängsten
  • leichte bis mittelschwere depressive Phasen
  • Schlafstörungen
  • Spannungskopfschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Erkrankungen der Verdauungsorgane, Bewegungsorgane und Haut (z.B. Neurodermitis)
  • chronische Schmerzen
  • verschiedene Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen

Ob diese Methode für Sie geeignet ist oder ggfs. eine Kontraindikation vorliegt, klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

Meditation

Das Wort „Meditation“ stammt ab vom lateinischen Wort „meditatio“ „das Nachdenken über“ und bedeutet auch „zur Mitte ausrichten“ (lateinisch „medius“ = die Mitte).

Im Bereich der Meditation reicht das Spektrum von konzentrativer Meditation bis hin zu Achtsamkeitsmeditation. Bei der konzentrativen Medititon ist die Aufmerksamkeit während der Meditation auf ein Objekt ausgerichtet wie beispielsweise den Atem, ein Mantra oder ein Chakra. Bei der Achtsamkeitsmeditation werden alle Eindrücke mit einer distanzierten Haltung beobachtet ohne eine Bewertung vorzunehmen. Zwischen diesen beiden Arten, die mit einem extrem engen und einem extrem weiten Fokus arbeiten, existieren eine Vielzahl von Zwischenformen und Varianten der Meditation. Sie können meditieren im Gehen, Stehen, Liegen oder Sitzen, in Stille oder mit Klang, etc.

Ziel dieser Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen ist es, den Geist zu beruhigen und zu sammeln. Durch die bewusste Hinwendung auf körperliche Vorgänge, wie z.B. den Atem, wird eine Beruhigung der Denkvorgänge erzielt, dadurch verändert sich auch das Fühlen, die Stimmung und das Stressempfinden der Person.

Je häufiger Sie sich Zeit nehmen und meditieren, umso geübter werden Sie und umso mehr können Sie darauf einen Nutzen für sich selbst ziehen.

Ob diese Methode für Sie geeignet ist oder ggfs. eine Kontraindikation vorliegt, klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

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