Ein kritischer Blick auf den „Teamhype“ und die Beraterszene.

Nicht selten erlebe ich es, dass es Solo-Selbstständigen schwer fällt eine Entscheidung für oder gegen ein eigenes Team alleine zu treffen. 

Auf der einen Seite gibt es wilde, unermüdliche Verfechter, denen es gar nicht schnell genug geht mit dem Teamaufbau. Dann werden schon mal auf einen Schlag drei Personen zeitgleich eingestellt und das eigene Team wächst in rasanter Geschwindigkeit. Auf der anderen Seite gibt es aber auch diejenigen, die sich mit Händen und Füßen gegen Unterstützung wehren.

Wie so oft im Leben gibt es nur selten ein Mittelding.

Und dann gibt es da noch die Unternehmer*innen, die offen der Teamoption gegenüberstehen oder eine Erweiterung ihres Teams kritisch prüfen. Sie hinterfragen und schauen genau was zu ihnen als Mensch und zu ihrem Business passt oder eben auch nicht.

Ich bezeichne sie immer als mündige Unternehmer*innen.

Sie übernehmen Verantwortung für ihr Business und treffen aktiv Entscheidungen. Sie agieren dabei selbstbestimmt und sorgen gut für sich. Sie lassen sich nicht von dem aktuellen Team-Hype mitreißen und behalten den Überblick.

Als Teamcoach und Supervisorin arbeite ich mit Teams, die sich neu bilden, wachsen, mitten in einer Krise stecken oder in ihrer Arbeit einfach nur besser werden möchten. Mein Herz hüpft immer, wenn ich Teams sehe in denen es fluppt. Und wenn es mal nicht so rund läuft, gibt es ja immer noch die Möglichkeit daran zu arbeiten.

Bei dem ganzen Teamhype könnte man jetzt meinen, dass ich auf Wolke 7 schwebe bei so viel Begeisterung für ein eigenes Team. Das ist leider nicht immer so.

Manchmal bin ich auch nur irritiert von der Leichtigkeit, mit der über Teamaufbau (Teambuilding) gesprochen wird und dies dann auch umgesetzt wird.

In diesen Momenten bin ich eher schockiert wie wenig Verantwortung übernommen wird für Menschen, die man einstellt. Was ich genau meine – dazu später mehr.

Damit Teamarbeit – die Zusammenarbeit im Team – richtig gut ist, braucht es nach meiner Erfahrung immer Zeit und Energie die ich investieren muss.

Einfach so mit einem Team zu starten und zu glauben, dass alles rund läuft ist sehr optimistisch und dieser Wunsch wird sich wohl in den seltensten Fällen auch erfüllen. 

In allen Teams – egal ob virtuell oder offline – ist es wichtig, dass jedes neue Teammitglied seinen Platz findet. Und mit jedem Teammitglied, dass neu ins Team kommt oder das Team verlässt, werden vermeintlich sicher geglaubte Positionen und Regeln hinterfragt, neue Koalitionen gebildet und auch die Rollen neu verteilt. 

Der Teambildungsprozess startet jedes mal neu. Und dies bringt im ersten Schritt immer wieder Konflikte mit sich. 

Ein Grund, warum ich mich so gut in Konflikten auskenne ist, dass ich in weit über der Hälfte meiner Arbeitszeit mit Teams arbeite, die in dieser konflikthaften Phase der Teambildung feststecken und nicht weiter kommen. 

Häufig wird dann deutlich, dass zu Beginn der Zusammenarbeit gravierende Fehler gemacht wurden, die leicht vermeidbar gewesen wären. Doch hierzu schreibe ich noch einmal einen gesonderten Beitrag bzw. mache ich noch einmal eine separate Podcast Episode.

Regelmäßig verfolge ich Rekrutierungstrends und Ausschreibungen auf verschiedenen Portalen und in Social Media.

Ich sehe erfolgreiche Unternehmer*innen, die mit ihrem Team Spitzenleistungen erbringen und immer weiter wachsen.

Ich sehe aber auch hoch motivierte Solo-Selbstständige, die durch verschiedene Berater suggeriert bekommen, dass ein eigenes Team DAS Allheilmittel ist, um ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern und die einzige Möglichkeit ist um mit dem eigenen Business zu wachsen. 

Und manchmal kündigen dann diese Solo-Selbstständigen voller Euphorie und tränenreich auf Social Media an, dass sie ein klares Commitment für ein eigenes Team haben, Mitarbeiter suchen – ohne zuvor dies abschließend durchdacht, geschweige denn durchgerechnet zu haben.

In meinen Augen führen diese sehr undifferenzierten und nicht an den tatsächlichen Lebenswirklichkeiten der Klienten ausgerichteten Ratschläge von Beratern, Coaches, Mentoren – oder wie man sie auch immer nennen mag – dazu, dass Menschen weit über ihre Grenzen gehen – menschlich, fachlich, aber auch finanziell – und dadurch nicht immer in der Wachstumszone landen sondern einfach nur überfordert sind.

Und dennoch wünschen wir uns von diesen Menschen, dass Sie uns unbequeme Entscheidungen abnehmen.  Wir vertrauen deren Einschätzung und folgen blind, da sie den Weg schon einmal erfolgreich gegangen sind, den wir noch gehen wollen. 

Im ersten Moment fühlt es sich wie eine Abkürzung an, aber im nächsten Schritt wird häufig klar, dass es nur ein Konzept ist, dass über uns Selbstständige gestülpt wird und nicht zu uns oder unserem Business passt. Es braucht eine Anpassung – eine Individualisierung.

Und passiert dies nicht, kommen wir schnell in eine Sackgasse. Der 5, 6, 7 oder 8 Stufenplan ist nicht maßgeschneidert. Es wirkt wie eine billige Kopie des Originals.

Gute Berater, Coaches und Mentoren befähigen Ihre Klienten.

Sie geben Raum für echte Entscheidungsprozesse, übernehmen nicht die Verantwortung, sondern bieten Hilfe zur Selbsthilfe. Die letzte Verantwortung bleibt da wo sie hingehört: Beim Unternehmer, bei der Unternehmerin. 


Doch nun wieder zurück zum Thema „Teamführung“.

Ein Team zu führen ist im ersten Schritt schon eine echte Herausforderung.

Nicht selten begleitete ich Selbstständige und Führungskräfte, die an ihre Grenzen kommen und sich durch ihr Team gestresst fühlen. Ein Zitat einer Kundin: “Jetzt habe ich ja mehr Chaos und Stress als vorher…”. Und was passiert dann?

Das Team wird schneller wieder aufgelöst als es gebildet war. 

Warum ist das so? Hierüber kann ich nur spekulieren. 

  • Kennen Sie nicht auch manchmal das Gefühl, dass Sie gerne für Dinge die Verantwortung abgeben würden? 
  • Wünschen Sie sich nicht manchmal, dass jemand für Sie eine wichtige Entscheidung trifft? 
  • Versuchen Sie ohne Umwege Ihre Ziele zu erreichen oder noch besser… Sie würden lieber eine Abkürzung nehmen?

Vermutlich haben Sie mindestens eine dieser beiden Fragen mit JA beantwortet und eigentlich ist es Ihnen ja auch bewusst, dass niemand dies für Sie erledigen kann – ähnlich wie bei der Beauftragung von externen Beratern, Coaches oder Mentoren. 

Und dennoch sind mit der Einstellung von Mitarbeitenden häufig genau diese Hoffnungen und Erwartungen verbunden. Umso wichtiger ist es sich gerade zu Beginn einer Zusammenarbeit zusammen zu setzen, Themen offen anzusprechen und auch über Grenzen zu sprechen. 

Es braucht die Klarheit.

  • Was kann jemand für mich leisten (erledigen)? Und was eben auch nicht.
  • Was erwarte ich mir von einer Zusammenarbeit?
  • Welche Hoffnungen habe ich an die Zusammenarbeit?
  • Unter welchen Bedingungen kann die Arbeit im Team auch dauerhaft funktionieren?
  • Was könnten Gründe sein, dass ich die Zusammenarbeit vorzeitig beende?

Denn wenn man ganz realistisch auf die Situation schaut, kann ein eigenes Team auch das Ende des eigenen Business bedeuten.

Vielleicht etwas melodramatisch formuliert, aber absolute Realität. Beispielsweise wenn ich bei der Personalauswahl nicht genau genug hinsehe, falsche Anforderungen definiere oder als Leader mein Team nicht führe.

So kann es beispielsweise passieren, dass Mitarbeitende meine Kunden nicht adäquat betreuen, meine Kunden unzufrieden sind und nicht wieder bei mir kaufen.

Mangelhafte Qualität fällt nicht auf meine Mitarbeiterin im Kundensupport zurück, sondern auf mich als Unternehmer*in.

Ein andere Beispiel sind Mitarbeitende, die nicht die entsprechende Loyalität zu ihrem Auftraggeber haben und Kundendaten für das eigene Business nutzen oder besser noch – Kunden an einen Mitbewerber verweisen. 

Jetzt denken Sie vielleicht so etwas gibt es nicht, aber ich selbst habe erlebt, dass eine Trainerkollegin an einer Akademie für Angebote eines anderen Institutes Werbung gemacht haben, obwohl dies ausdrücklich verboten war. Und das schlimmste daran… für Auftraggeber ist dies häufig nicht transparent oder wenn es erstmal im Raum steht, es auch schon zu spät ist. 

Ein anderer Fakt ist, dass bei jedem Mitarbeiter, jeder Mitarbeiterin zeitliche Ressourcen für eine gute Einarbeitung gebraucht werden.

Gerade zu Beginn der Zusammenarbeit gibt es Stolpersteine, die aus dem Weg geräumt werden müssen. Diese Hürden beim Teambuilding werden von vielen Beratern nicht kommuniziert.

Und wenn in Social Media Teamaufbau gerade trendy ist, wird  seltener offen darüber gesprochen, dass Unternehmer*innen sich auch wieder von einzelnen Teammitgliedern trennen oder sogar ihr gesamtes eigenes Team auflösen. 

Warum ist das so? Auch hier kann ich nur spekulieren. 

Das Gefühl gescheitert zu sein, nicht geführt zu haben, die eigenen finanziellen Ressourcen überschätzt, bzw. Personalkosten unterschätzt zu haben oder die Scham über eine vermeintliche Fehlentscheidung bei der Personalauswahl können nach meiner Meinung mögliche Gründe sein. 

Doch was können Herausforderungen im Businessalltag sein, wenn ich zu ersten Mal ein Team führe. 

  • Ein Team zu führen bedeutet Aufgaben zu delegieren.

Mitarbeitende mit Arbeit auszulasten klingt verlockend, ist aber anfänglich gar nicht so leicht. Wenn ich gewohnt bin Dinge selbst zu erledigen muss ich lernen los zu lassen. Und wenn sich plötzlich die Arbeitskraft verdoppelt muss ich auch ausreichend Arbeit zum verteilen haben.

  • Ich sollte Mitarbeiter*innen fordern und fördern, aber nicht überfordern.

Und vor allem sollte ich meine Erwartungen im Griff haben. Gerade zu Beginn der Zusammenarbeit ist es wichtig gemeinsam über Erwartungen und Ziele zu sprechen. Es müssen sich neue Routinen entwickeln und auch die Art und Weise der Zusammenarbeit definiert sich immer weiter beim Tun.

  • Ich sollte meinen Mitarbeitenden – meinen Verbündeten im Business – wie ich sie gerne nenne, auch meine Business Vision transportieren.

Nur wenn es mir gelingt meinen Mitarbeiter*innen diese Vision nahe zu bringen, können wir auch gemeinsam an den Business Zielen arbeiten.

  • Ich muss meine Kennzahlen kennen, auswerten und auch perspektivisch im Blick haben.

Ich muss wissen wann und wie viel Unterstützung ich mir leisten kann und will. Mir muss bewusst sein, dass neben den reinen Personalkosten auch weitere Kosten anfallen. Beispielsweise Kosten für Ausstattung, regelmäßige Schulungen und Weiterbildung anfallen. Genauso haben Mitarbeitende Anspruch auf bezahlten Urlaub.

Das was für Angestellte selbstverständlich ist, wird von einigen Unternehmern häufig vergessen. Klingt witzig, ist es aber leider nicht. Spätestens wenn der Arbeitnehmer nicht verfügbar ist und dennoch Lohn bekommt, trennt sich häufig schon die Spreu vom Weizen was unternehmerisches Denken betrifft. Dann kommt es zu ersten Missverständnissen, Konflikten und nicht selten zu Tränen – auf beiden Seiten.

Es ist ein simples Rechenexempel. Personal kostet Geld. Dieses Geld muss verdient werden.

Der Umsatz steigt, der persönliche Gewinn aber nicht zwangsläufig – zumindest nicht zu Beginn.

Dieser Effekt ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht erklärbar. Und dennoch lebe ich häufig Menschen, die hoffen durch ein eigenes Team den persönlichen Gewinn zu steigern.

Das führt uns zur Kernfrage: 

Wie viel kostet eigentlich ein guter Mitarbeiter?

Ich drehe die Frage mal um. 

Wie viel sind Sie bereit zu zahlen?

In den letzten Monaten beobachte ich einen weiteren Trend, der die Form der Beschäftigungsangebote betrifft.

Es gibt viele Angebote als Praktikant oder Praktikantin für ein paar Monate zu arbeiten – für wenig Geld, aber dafür mit der Möglichkeit zu wachsen und so viel zu lernen. 

Für ein paar Euro pro Stunde zu arbeiten – noch nicht mal auf Mindestlohnniveau – für ein Aufwandsentschädigung – mit einer Wochenarbeitszeit von mindestens 30 Stunden – ist doch nicht wirklich ernst gemeint. 

Wie sagte es mal ein Kunde von mir… auch sie leben nicht von Luft und Liebe. Und genau so ist es.

Jeder von uns muss am Monatsende seine Rechnungen, die Wohnung und die Brötchen bezahlen. 

Und wenn mir als Unternehmerin Qualität wichtig ist, ich qualifiziertes Personal suche und damit auch für meine Kunden einen Mehrwert schaffen will, dann muss ich eben auch Geld in die Hand nehmen.

Und sind wir mal ehrlich… auch wir wollen für unsere Dienstleistungen eine entsprechende Gegenleistung. Erkennen Sie die Schieflage?

Zum nächsten Punkt.

  • Mit einem Team zu arbeiten bedeutet Rücksicht zu nehmen.

Rücksicht auf die Geschwindigkeit der Teammitglieder, Rücksicht auf die bereits vorhandenen Kompetenzen und es braucht Geduld noch nicht vorhandene Kompetenzen aufzubauen. Ich kann nicht mehr in meiner eigenen Geschwindigkeit arbeiten oder diese Geschwindigkeit von meinem Gegenüber erwarten, sondern muss lernen mit Unterschieden zu leben.

Wenn ich mich mit meinen Teammitgliedern vergleiche werde ich nicht zufrieden sein.

Gerade als Solo Selbstständiger ist es wichtig in vielen Bereichen Wissen zu haben und kompetent zu sein. Diesen Blick für das Große und Ganze kann ich nicht selbstverständlich von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin erwarten. Wenn es bereits zu Beginn der Zusammenarbeit so ist. Wundervoll. Wenn nicht, können sie gemeinsam daran arbeiten, dass es sich in diese Richtung entwickelt.

Ehrlicherweise kann es aber auch sein, dass ihr Mitarbeiter daran gar kein Interesse hat. Mit diesem Interesse, wäre er vielleicht auch selbst selbstständig. Wissen Sie was ich meine? 

  • Gemeinsam geteilte Werte,

Werte wie beispielsweise Loyalität, sind wichtig, wenn Sie eng zusammenarbeiten. Diese sind die Basis für die gesamte Zusammenarbeit.

  • Als Unternehmer*in oder Führungskraft muss ich schnell Personalentscheidungen treffen.

Je weniger Mitarbeitende ich in meinem Team habe, desto wichtiges ist es, dass es menschlich und fachlich passt. Es gibt nicht die Möglichkeit wie bei größeren Einheiten, dass sich ergänzende Kompetenzen zu setzen. Es ist wichtig, dass jeder die Rolle ausfüllen kann für die er auch eingestellt wurde. Wenn dies nicht gelingt, werden sich wieder Türme von Arbeit auf Ihrem Schreibtisch stapeln.

Und wenn die Zusammenarbeit nicht funktioniert, dann muss ich das offen kommunizieren und mich ggf. auch wieder von der Unterstützung trennen.

Im schlimmsten Fall werden diese Entscheidungsprozesse verschleppt, nicht erfüllt Erwartungen nicht kommuniziert, Entwicklungsbedarfe nicht thematisiert oder geeignete Qualifizierungsangebote nicht finanziert. Aussitzen bringt hier nichts. Bewegt sich nichts, bleibt nur die Trennung.

Der Teamhype auf Social Media und in der Beraterszene.

Letzte Woche habe ich etwas ganz seltsames auf Social Media entdeckt. Eine tränengeflutete Selbstständige, die sich so sehr ein Team wünschte, damit sie ihre große Vision in die Welt bringen kann. 

Sie war schier verzweifelt, dass es ihr noch nicht gelungen war diesen wichtigen Schritt zu gehen, obwohl ihr Coach und Mentor sie doch mehrfach dazu ermutigt hatte. Zuerst war ich irritiert, aber dann fast wütend.

Wie kann so etwas sein, dass sich jemand so in Not fühlt, dass er öffentlich weint und das eigene “Versagen” bedauert.

Ihr wurde suggeriert, dass dies jetzt unbedingt der nächste Schritt sein muss. 

Wenn so viel Druck aufgebaut wird, dann reagieren die Einen mit sofortiger, unreflektierter Reaktion – sie stellen sofort jemanden ein. Die Anderen bauen so viel inneren Druck auf, da sie spüren, dass diese Entscheidung aktuell noch gar nicht dran ist.

Podcast: Neues aus der Teamküche.

In der letzten Episode meines Podcasts (Episode 19) habe ich darüber gesprochen wie wichtig es sich über sein WARUM für ein eigenes Team klar zu sein. Wenn das gerade ihr Thema ist, hören Sie gerne einmal rein. Auch den heutigen Beitrag können Sie in Kürze in Episode 20 anhören.

Was ist die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit?

Aus meiner Sicht gibt es vier zentrale Faktoren.

  • Verbindlichkeit

Wenn ich Zusagen treffe, dann muss ich mich auch daran halten. Sei es finanzielle Zusagen, terminliche Zusagen oder Zusagen in Bezug auf die Kapazitätsauslastung. 

Jeder Angestellter, aber auch jeder Freiberufler lebt von seinen Einnahmen. Da passt es nicht einfach mal den Lohn eine Woche später auszuzahlen oder Verabredungen jeden Tag wieder neu auszuhandeln. 

  • Loyalität

Es braucht Loyalität in beide Richtungen. Loyalität von Seiten der Mitarbeitenden, aber auch Loyalität von Unternehmerseite. 

Vielleicht kennen Sie das Sprichwort „Was du nicht willst, dass man dir tut‘, das füg auch keinem anderen zu!“. Hier geht es um ein Unterlassen von Schlechtem. Wenn man es jedoch umdreht, in der positiven Formulierung, wird ein Schuh draus. Wenn ich will, dass man mit mir auf eine bestimmte Weise umgeht, mir gegenüber loyal ist, dann muss ich den ersten Schritt machen und Vorbild für ein solches Verhalten sein. Und zu Loyalität gehört es auch für mich Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für mich, aber auch für meine Mitarbeitenden.

  • Offenheit.

Die Bereitschaft offen über Dinge zu sprechen, die nicht gut laufen. Dabei ist es wichtig nicht nur zu kritisieren, sondern auch direkt über Lösungen nachzudenken.  

  • Wertschätzung.

Wertschätzung in Form von Lob und Zeit. Wertschätzung aber auch in Form von zeitliche Ressourcen für die Einarbeitung von Mitarbeitenden und angemessener Bezahlung.

Letztlich geht es immer um Entwicklung.

  • persönliche Entwicklung als Mensch (Persönlichkeitsentwicklung)
  • Entwicklung der eigenen Führungskompetenzen und Führungspersönlichkeit (Führungskräfteentwicklung)
  • Auswahl von Teammitgliedern und Entwicklung des Teams zu einem Spitzenteam (Teamentwicklung)

Bis zu unserem nächsten Treffen in der Teamküche machen Sie es gut!

Ihre Eva Scheuba 

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